Nach der Lektüre war ich jedoch enttäuscht: Im ganzen langen Artikel über den umstrittenen muslimischen Gelehrten Gülen waren die „Deutsch Türkischen Nachrichten“ nicht erwähnt. Das ärgerte mich, denn wir hatten in der Vergangenheit als einzige deutschsprachige Zeitung ein Interview mit Gülen geführt. Außerdem hatten wir gerade erst vor einigen Wochen ein Interview mit seinem schärfsten Kritiker in den USA, dem Harvard-Professor Dani Rodrik geführt. Wir beschäftigen uns immer wieder mal mit Gülen, weil er eine sehr kontroverse Figur ist: Die einen halten ihn für das Mastermind eines türkischen Gottesstaats und Herrscher über ein gewaltiges, unsichtbares Netzwerk, welches die westliche Welt in die Scharia zwingen will. Die anderen halten ihn für einen frommen Mann, dessen Spiritualität vielen als Vorbild für ihr persönliches, privates Leben gilt.
Freitag, 17. August 2012
„Neue Lage“: Wie der „Spiegel“ aus einem Kritiker einen Gejagten macht
Das Hamburger Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ hat Passagen aus einem Exklusiv-Interview der Deutsch Türkischen Nachrichten im Wortlaut übernommen, ohne die Quelle zu nennen. Mehr noch: Wie jüngst Heribert Prantl erweckte der Spiegel den Eindruck, das Magazin habe mit dem zitierten Gesprächspartner persönlich geredet. Als wir die Kollegen auf den Fehler hinwiesen, ging der Spiegel zum Angriff über. Ein Lehrstück, wie Journalismus nicht sein soll.
Vorige Woche fragte mich ein Leser der DTN, ob ich den neuen „Spiegel“ gelesen habe. Er sagte, es sei ein interessanter Artikel im Heft, in dem auch die DTN vorkommen. Das freute mich, ich schätze den Spiegel. Und gerade für ein junges Medium ist es ein Zeichen der Anerkennung, im Spiegel zitiert zu werden.
Nach der Lektüre war ich jedoch enttäuscht: Im ganzen langen Artikel über den umstrittenen muslimischen Gelehrten Gülen waren die „Deutsch Türkischen Nachrichten“ nicht erwähnt. Das ärgerte mich, denn wir hatten in der Vergangenheit als einzige deutschsprachige Zeitung ein Interview mit Gülen geführt. Außerdem hatten wir gerade erst vor einigen Wochen ein Interview mit seinem schärfsten Kritiker in den USA, dem Harvard-Professor Dani Rodrik geführt. Wir beschäftigen uns immer wieder mal mit Gülen, weil er eine sehr kontroverse Figur ist: Die einen halten ihn für das Mastermind eines türkischen Gottesstaats und Herrscher über ein gewaltiges, unsichtbares Netzwerk, welches die westliche Welt in die Scharia zwingen will. Die anderen halten ihn für einen frommen Mann, dessen Spiritualität vielen als Vorbild für ihr persönliches, privates Leben gilt.
Nach der Lektüre war ich jedoch enttäuscht: Im ganzen langen Artikel über den umstrittenen muslimischen Gelehrten Gülen waren die „Deutsch Türkischen Nachrichten“ nicht erwähnt. Das ärgerte mich, denn wir hatten in der Vergangenheit als einzige deutschsprachige Zeitung ein Interview mit Gülen geführt. Außerdem hatten wir gerade erst vor einigen Wochen ein Interview mit seinem schärfsten Kritiker in den USA, dem Harvard-Professor Dani Rodrik geführt. Wir beschäftigen uns immer wieder mal mit Gülen, weil er eine sehr kontroverse Figur ist: Die einen halten ihn für das Mastermind eines türkischen Gottesstaats und Herrscher über ein gewaltiges, unsichtbares Netzwerk, welches die westliche Welt in die Scharia zwingen will. Die anderen halten ihn für einen frommen Mann, dessen Spiritualität vielen als Vorbild für ihr persönliches, privates Leben gilt.
Dienstag, 14. Februar 2012
gulenNEWS - Neue Internet-Portal
Quelle: gulenNEWS.de
Montag, 23. Januar 2012
Bischof Dröge: Christlich-muslimischer-Dialog durch Demut
„Nach dem 11. September begann man den Islam als Bedrohung zu sehen“ erklärt Dr. Markus Dröge, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz in Berlin am Donnerstag. Der Tag sei „ein Zeichen für die Instrumentalisierung des Glaubens“ gewesen. Auf dem Diskussionsabend des Forums für interkulturellen Dialog betont er, genauso wie diese Tatsache die Muslime verletzt habe, seien auch die Christen erschüttert gewesen von den Rechtfertigungen des Attentäters von Norwegen.
Eine neue Annäherung und das Ablegen der Vorurteile sei nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich (Muslime glauben, auch dem Papst sei der Dialog mit anderen Religionen wichtig – mehr hier). Diese seien eine „strikte Unterscheidung von Staat und Religion“, die „Achtung der Menschenrechte“ und „Demokratie“.
Der Glaube könne den Menschen dabei unterstützen. Denn er lehre, dass der Mensch nicht „das Maß aller Dinge ist“. Mit diesem Gefühl der Demut müsse man auf andere Religionen zugehen und von ihnen lernen können. Wenn man diesen Grundsatz folgt, werde die Religion ganz sicher Frieden stiften, so Dröge abschließend.
Abonnieren
Posts (Atom)